Weniger Verkehrstote

1971 verunfallten gemäss Bundesamt für Statistik (BfS) 1773 Personen auf Schweizer Strassen tödlich. 2013 waren es 269 Personen. Die Zahl der Verkehrstoten ist also stark zurück gegangen. Jeder Verkehrsunfall mit Todesfolge ist tragisch, jeder ist einer zuviel. Und trotzdem weist der Trend klar in die richtige Richtung. Allerdings wurden seit 1940 zwei Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen in der Schweiz verletzt (Quelle: BfS). Diese Zahl stimmt einen nachdenklich.

Zukunftsträchtige Schweiz

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat in einer aktuellen Studie Island als zukunftsfähigste Region Europas bezeichnet. Zürich und die Ostschweiz erhalten vom Berliner Forschungsinstitut ebenfalls gute Noten, wobei die gesamte Schweiz positiv bewertet wird. Bildungs- und Beschäftigungsentwicklung wurden zur Bestimmung der Zukunftsfähigkeit analysiert. Eine Rolle spielen auch demografische Entwicklungsaspekte. PDF-Datei zur Studie

Positive Perspektiven und Sicherheitsgefühl

Und schon wieder eine positive Meldung über den „Seelenzustand“ der Schweizerinnen und Schweizer. Nicht genug damit, dass die jungen Schweizer zuversichtlich in die Zukunft schauen. Die aktuelle so genannte „Sicherheitsstudie“ der ETH Zürich zeigt, dass sich die Schweizer seit 1991 nicht mehr so sicher gefühlt haben wie 2007. Das hoch entwickelte Sicherheitsgefühl korrespondiert offensichtlich mit der wirtschaftlichen Konjunktur.

Pommes wieder geniessen?

Natürlich sind wir nicht in der Lage, Forschungsergebnisse an dieser Stelle zu kommentieren oder gar zu bewerten. Das kann nicht Sache eines solchen Weblogs sein. Aber die folgende Meldung zeigt immerhin die Relativität medialer Kampagnen, die sich gerne auf „Forschung“ beziehen. Dabei besteht das Problem darin, dass es nicht so einfach ist, einzelne Forschungsergebnisse in einen Erkenntniszusammenhang einzuordnen. Diese Kampagnen beginnen mit der Generalisierung des Risikos und enden mit der Generalisierung der Angst.

Noch vor kurzem wurde der Genuss von Pommes wieder einmal poblematisiert, und zwar im Hinblick auf den krebserregenden Stoff Glycidamid. Nun gibt es eine entwarnende Meldung aus München, wie die Ruhr Nachrichten gestern berichteten. Es handle sich um derart geringe Mengen Glycidamid, dass eine Gefährdung höchst relativ zu sehen sei. Das ist das Fazit des Lebensmittelchemikers Michael Granvogl aufgrund einer aktuellen Studie der TU München. Granvogl hat bereits früher zum Thema geforscht. Wenn Pommes ungesund sein sollten, dann aus anderen Gründen, so das Fazit.

Glück ist alles, was die Seele durcheinander rüttelt.  Arthur Schnitzler

Nationalwurst gerettet

Cervelat nennt sich ein Wursttyp in der Schweiz. Nein, nicht ein Wursttyp, sondern die Nationalwurst heisst Cer-ve-lat. Die Hülle der Wurst bestand bislang aus brasilianischen Rinderdärmen. Nachdem ein Importverbot für diese brasilianische Sorte ausgesprochen wurde, sahen die Wurstliebhaber schwarz für den Cervelat. Heute nun die Entwarnung: Rinderdärme aus Uruguay, Argentinien und Paraguay können den Bedarf zu rund 70 Prozent decken. Und die Qualität der „Ersatzdärme“ soll gut sein. Die Grillparty kann weiter gehen, vorerst mindestens.

Bildgebende Verfahren per Handy

Wie kommen teure medizinisch-diagnostische Verfahren in die abgelegenen, verarmten Gegenden der Welt? Die Forscher zweier Universitäten, Berkeley und Jerusalem, entwickeln ein Verfahren, wie Handys genutzt werden können, um diagnostisch zu arbeiten. Die Erfolgsaussichten sind offenbar gut, das Projekt sei weit gediehen. Diese Entwicklung verdeutlicht den enormen Fortschritt in diesem Forschungsbereich. (Universität in Berkeley: Website…)

Der Mensch strebt nicht nach Glück, nur der Engländer tut das. Friedrich Nietzsche 😉

Umweltgerechte Tourismus-Betriebe

Vier Tourismus-Unternehmungen in verschiedenen Regionen der Schweiz haben das 2003 geschaffene Umwelt-Label der Europäischen Union erhalten. Darunter ist auch ein Unternehmen aus der Ostschweiz. Es handelt sich um eine SAC-Hütte in Bergün. Mit dem Label wird das umweltgerechte, nachhaltige Wirtschaften ausgezeichnet. Erfreulich ist, dass damit im Schweizer Tourismus Zeichen gesetzt werden können, und zwar in Richtung Qualitätstourismus.