Weniger Tote

Im Vorjahr sind in Deutschland weniger Menschen an Aids gestorben als 2006. Dies meldet das Statistische Bundesamt Deutschland unter dem Titel “Zahl der AIDS-Toten in Deutschland tendenziell rückläufig”. Die Zahl ging um 8.5 Prozent zurück.

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Weniger Verurteilungen in der Schweiz

Im vergangenen Jahr mussten Gerichte in der Schweiz weniger Freiheitsstrafen verhängen als im Jahr 2006. Wie das Bundesamt für Statistik in Neuenburg bekannt gab, nahm die Zahl der Verurteilungen im Jahr 2007 gegenüber 2006 insgesamt deutlich ab, und zwar von rund 100 000 auf 83 000.

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Konsumentenstimmung trotzt (vorerst) der Krisenstimmung

Finanzkrise, das ist das Stichwort der Saison. Die (wirtschaftliche) Stimmung ist mies, an den Börsen reagieren die Paniker. Doch gerade in diesen Tagen gibt es auch Meldungen von anderer Qualität. “Bei den Schweizer Konsumenten ist die Finanzkrise noch nicht angekommen. Der UBS-Konsumindikator liegt weiterhin über seinem langjährigen Durchschnitt”, schreibt NZZ Online heute. Damit nicht genug. Auch in Deutschland hat sich die Stimmung der Konsumenten nicht weiter verschlechtert, was angesichts der massenmedial vermittelten Stimmung zu erwarten wäre. Dies ist ebenfalls heute der Tagespresse zu entnehmen.

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Zukunftsträchtige Schweiz

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung hat in einer aktuellen Studie Island als zukunftsfähigste Region Europas bezeichnet. Zürich und die Ostschweiz erhalten vom Berliner Forschungsinstitut ebenfalls gute Noten, wobei die gesamte Schweiz positiv bewertet wird. Bildungs- und Beschäftigungsentwicklung wurden zur Bestimmung der Zukunftsfähigkeit analysiert. Eine Rolle spielen auch demografische Entwicklungsaspekte. PDF-Datei zur Studie

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Positive Perspektiven und Sicherheitsgefühl

Und schon wieder eine positive Meldung über den “Seelenzustand” der Schweizerinnen und Schweizer. Nicht genug damit, dass die jungen Schweizer zuversichtlich in die Zukunft schauen. Die aktuelle so genannte “Sicherheitsstudie” der ETH Zürich zeigt, dass sich die Schweizer seit 1991 nicht mehr so sicher gefühlt haben wie 2007. Das hoch entwickelte Sicherheitsgefühl korrespondiert offensichtlich mit der wirtschaftlichen Konjunktur.

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Bündnerland: erfolgreiches Tourismus-Marketing

Erfreuliche Meldung aus dem Bündnerland. In Graubünden ist die Zahl der Logiernächte im ersten Halbjahr 2008 deutlich gestiegen (Juni 2008: plus 5 Prozent). Dies ist insofern beachtenswert, als die Übernachtungen in den anderen Schweizer Tourismusregionen gesunken sind.

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Glück…

Zum Glücksblog passt der Camus-Satz: “Mit dem Glück ist es heute wie mit dem Verbrechen: Man darf es vor allem nicht zugeben.”

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9 von 10 Jugendlichen sind zuversichtlich

Die aktuell veröffentlichte Jugendbefragung, welche ihren Ursprung in der Rekrutenbefragung von 1979 hat, zeigt: Die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen in der Schweiz blickt positiv in die Zukunft. Über 90 Prozent verbinden ihre Zukunft mit positiven Perspektiven. An Bedeutung gewonnen haben Familienwerte. Insgesamt, so zeigen die Forscherinnen und Forscher auf, sind die Wertebindungen der Jugendlichen, trotz massiver sozialer Umwälzungen, in den letzten rund 30 Jahren relativ stabil geblieben.

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Pommes wieder geniessen?

Natürlich sind wir nicht in der Lage, Forschungsergebnisse an dieser Stelle zu kommentieren oder gar zu bewerten. Das kann nicht Sache eines solchen Weblogs sein. Aber die folgende Meldung zeigt immerhin die Relativität medialer Kampagnen, die sich gerne auf “Forschung” beziehen. Dabei besteht das Problem darin, dass es nicht so einfach ist, einzelne Forschungsergebnisse in einen Erkenntniszusammenhang einzuordnen. Diese Kampagnen beginnen mit der Generalisierung des Risikos und enden mit der Generalisierung der Angst.

Noch vor kurzem wurde der Genuss von Pommes wieder einmal poblematisiert, und zwar im Hinblick auf den krebserregenden Stoff Glycidamid. Nun gibt es eine entwarnende Meldung aus München, wie die Ruhr Nachrichten gestern berichteten. Es handle sich um derart geringe Mengen Glycidamid, dass eine Gefährdung höchst relativ zu sehen sei. Das ist das Fazit des Lebensmittelchemikers Michael Granvogl aufgrund einer aktuellen Studie der TU München. Granvogl hat bereits früher zum Thema geforscht. Wenn Pommes ungesund sein sollten, dann aus anderen Gründen, so das Fazit.

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Verbesserte Versorgung mit Medikamenten

Die 17. Internationale Aids-Konferenz hat am vergangenen Freitag in Mexiko-Stadt die Tore geschlossen. Es gab viel zu hören über den Stand der Aids-Ausbreitung und der Aids-Bekämpfung.

Aids ist nach wie vor eine grosse Bedrohung, was die Ausbreitung betrifft, vor allem in afrikanischen Ländern. Eine positive Meldung aus Mexiko-Stadt sollte jedoch nicht überhört oder überlesen werden. Die Versorgung mit zum Teil lebensrettenden Medikamenten gegen Aids hat sich in Afrika insgesamt verbessert und dies dank Hilfsgeldern, die zur Verfügung stehen. Gemäss der renommierten Fachzeitschrift Science kam Ende 2007 die Summe von zehn Milliarden Dollar zusammen, welche in diesem Sinne eingesetzt werden konnte. Die Stiftung von Bill Gates übrigens hat sich mit 2 Milliarden daran beteiligt.

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Methadon auch gegen Krebs

Der bekannte Heroin-Ersatzstoff könnte auch in der Bekämpfung von Leukämie eingesetzt werden und neue Chancen bieten. Dies ist einem Beitrag im Scienexx-Wissenschaftsmagazin zu entnehmen. Scienexx beruft sich auf Cancer Research. Zum Artikel

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Nationalwurst gerettet

Cervelat nennt sich ein Wursttyp in der Schweiz. Nein, nicht ein Wursttyp, sondern die Nationalwurst heisst Cer-ve-lat. Die Hülle der Wurst bestand bislang aus brasilianischen Rinderdärmen. Nachdem ein Importverbot für diese brasilianische Sorte ausgesprochen wurde, sahen die Wurstliebhaber schwarz für den Cervelat. Heute nun die Entwarnung: Rinderdämre aus Uruguay, Argentinien und Paraguay können den Bedarf zu rund 70 Prozent decken. Und die Qualität der “Ersatzdärme” soll gut sein. Die Grillparty kann weiter gehen, allerdings erst 2009. Denn verspätet wird die Lösung mit den “Ersatzdärmen” Wirkung zeigen.

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Bildgebende Verfahren per Handy

Wie kommen teure medizinisch-diagnostische Verfahren in die abgelegenen, verarmten Gegenden der Welt? Die Forscher zweiter Universitäten, Berkeley und Jerusalem, entwickeln ein Verfahren, wie Handys genutzt werden können, um diagnostisch zu arbeiten. Die Erfolgsaussichten sind offenbar gut, das Projekt sei weit gediehen. Diese Entwicklung verdeutlicht den enormen Fortschritt in diesem Forschungsbereich. (Universität in Berkeley: Website…)

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Intelligenz ist steigerbar

Wenn das keine erfeuliche Meldung ist, mindestens für all jene, die sich (noch) nicht für Einstein halten. Bei Focus-Online ist zu lesen:

“Ein schlechtes Ergebnis beim Intelligenztest galt bislang als kaum verbesserbar. Nun haben Forscher herausgefunden, dass sich bestimmte Formen der Intelligenz doch trainieren lassen.” Weiter beim Focus

Vielleicht ist das wirklich Erfeuliche daran, dass der Intelligenzbegriff vor einem wissenschaftlichen Hintergrund nochmals öffentlich diskutiert wird.

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Verbesserung für Hepatitis-Patienten

In Mailand fand in dieser Woche der Virologen-Kongress EASL statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden verschiedene Forschungsergebnisse vorgestellt. Ermutigendes gibt es für Patienten zu berichten, die mit Hepatitis B oder C infisziert sind. Der Schweizer Chemie Firma Roche soll es gelungen sein, mit Wirkstoffkombinationen den Verlauf chronifizierter Hepatitis günstig zu beeinflussen. Es seien eindeutige Fortschritte zu verzeichnen, meldete die Firma. Auch die Börse nahm die Kongressmeldung positiv auf.

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Weniger Jugendstrafurteile in der Schweiz

Die Zahl der Jugendstrafurteile in der Schweiz hat im Jahr 2006 gegenüber dem Vorjahr – sowie gegenüber 2004 – leicht abgenommen. 14045 Urteile wurden 2006 gesprochen, 79,5 Prozent gegen männliche Jugendliche, 20,5 Prozent gegen weibliche. In 64.1 Prozent betrafen die Urteile Schweizerinnen und Schweizer, Asylsuchende sind mit 3.1 Prozent registriert. Diese Daten legt das Bundesamt für Statistik vor.

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Erfolg im Kampf gegen Aids

Der medizinische Kampf gegen Aids geht weiter, und es scheinen sich Erfolge abzuzeichnen. Nun soll es einem Forscher-Team aus Hamburg und Dresden gemäss eigenen Angaben gelungen sein, erstmals einen HI-Virus im menschlichen Körper unschädlich zu machen. Ein hoffnungsvoller Ansatz zur Therapie könnte damit nutzbar gemacht werden. Die Fachleute rechnen grob mit einer weiteren Entwicklungszeit von zehn Jahren. Die erfolgreichen Forscher gehören dem Max-Planck-Institut sowie dem Heinrich-Pette-Institut an.

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Weniger HIV-Ansteckungen

Gemäss Bundesamt für Gesundheit wird es in diesem Jahr in der Schweiz weniger HIV-Ansteckungen geben als im Jahr 2006. Der Rückgang der Neuansteckungen betreffe alle Bevölkerungsgruppen. Das Amt rechnet mit rund 650 Neuansteckungen gegenüber 762 im Jahr 2006. Inwieweit bei dieser Entwicklung die Präventionskampagnen eine Rolle spielen, bleibe dahin gestellt. Meines Erachtens sind präzise Aussagen über die Gründe der Rückläufigkeit kaum zu wagen.

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