Von den “Tretmühlen des Glücks”
Wenn man es schafft, die Tretmühlen des Glücks zu vermeiden, wird man glücklicher. Von dieser These geht der Volkswirtschafter Mathias Binswanger in seinem neuen Buch aus, wie das St. Galler Tagblatt schreibt. Aber was sind denn die Tretmühlen des Glücks? Zusammengefasst sind damit “soziale Mechanismen gemeint, die Glück verheissen, uns aber um das Glück bringen” (Quelle: St. Galler Tagblatt). Dazu gehören das Streben nach mehr Status, höhere Ansprüche, die Multioptionalität sowie der Versuch, permanent Zeit zu sparen.
11.10.2006 | Medien | Druckversion | Kommentar (1)
Umweltgerechte Tourismus-Betriebe
Vier Tourismus-Unternehmungen in verschiedenen Regionen der Schweiz haben das 2003 geschaffene Umwelt-Label der Europäischen Union erhalten. Darunter ist auch ein Unternehmen aus der Ostschweiz. Es handelt sich um eine SAC-Hütte in Bergün. Mit dem Label wird das umweltgerechte, nachhaltige Wirtschaften ausgezeichnet. Erfreulich ist, dass damit im Schweizer Tourismus Zeichen gesetzt werden können, und zwar in Richtung Qualitätstourismus.
10.10.2006 | Wirtschaft | Druckversion | Kommentieren
Vorurteil widerlegt
Die Maturanden fühlen sich in der Schweiz gut auf die Universität vorbereitet, wenn die universitäre Kultur auch durchaus als anforderungsreich gesehen wird. Die Universität Zürich hat eine entsprechende Studie mit Studierenden des dritten Semesters durchgeführt. Die Studie widerspricht den in letzter Zeit aufgekommenen Vorurteilen, wonach sich das Matura-Niveau verschlechtert habe und sich Studierende als Folge davon unzureichend auf das Studium vorbereitet fühlten. Siehe auch den Bericht des Schweizer Fernsehens…
07.10.2006 | Bildung | Druckversion | Kommentieren
Wachstumsprognosen nach oben korrigiert
Dass die Schweizer Wirtschaft in guter Verfassung ist, hat sich herum gesprochen. Erfreulicherweise hat nun die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich die Wachstumsprognosen nochmals nach oben korrigiert. Das Wachstum beim Bruttoinlandprodukt soll in diesem Jahr 2.6 Prozent betragen. Vor allem der private Konsum trägt wesentlich zu dieser Entwicklung bei. Auch für die kommenden Jahre wird mit der Fortsetzung dieses günstigen Trends gerechnet.
06.10.2006 | Wirtschaft | Druckversion | Kommentar (1)
Weniger Arbeitslose
Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz sinkt weiter. Zum ersten Mal seit sechs Jahren ist die Arbeitslosenzahl in einem September gesunken. Für 2007 wird damit gerechnet, dass die Quote weiter sinken könnte. Für möglich gehalten wird eine Zahl um 2.8 Prozent (zurzeit 3.1 Prozent).
06.10.2006 | Wirtschaft | Druckversion | Kommentieren
Mehr Sicherheit in den Zügen
Das Reisen mit der Bahn soll in der Schweiz sicherer werden. RailFair heisst ein Programm der Bundesbahnen, das gemeinsam mit dem Schweizerischen Roten Kreuz (SPK) durchgeführt wird. Fachleute des SPK schulen Freiwillige, die mit Deeskalationsaufträgen in den Zügen zirkulieren werden. Gewaltakten soll vorgebeugt werden. Warum gerade das SPK? Weil diese Organisation bereits seit sieben Jahren solche Kures anbietet.
05.10.2006 | Wirtschaft | Druckversion | Kommentieren
Rauchverbot zeigt Erfolge
Keine Glücksmeldung für Italiens Raucher war die Verhängung des Rauchverbots in Restaurants und Bars. Aber eine Glücksmeldung lässt sich aus den Ergebnissen einer aktuellen Studie generieren, derzufolge aufgrund des strikten Rauchverbots die Zahl der Herzinfarkte in Italien gesunken sei. Durchgeführt wurde die Studie an der Universität Turin unter der Regie von Francesco Barone-Adesi. Im European Heart Journal lässt sich der Text nachlesen.
03.10.2006 | Gesundheit | Druckversion | Kommentare (7)
Frühchinesisch zur Sprachschulung
Während sich Bildungspolitiker hierzulande mit der Frage nach dem Frühenglisch beschäftigen, konzipieren andere erfolgreich das Frühchinesisch. Nicht etwa nur darum, weil Chinesisch eine Zukunftssprache ist. Vielmehr würden die Kinder über das Erlernen von Chinesich geschult, “Nuancen im Tonfall” wahrzunehmen. Insgesamt wirke sich dies positiv auf die Sprachfähigkeit von Kindern aus (Quelle: SabueBlog).
03.10.2006 | Bildung | Druckversion | Kommentare (2)
Der Beobachter ist ... konstitutiv unsicher - oder es ist kein Beobachter. Niklas Luhmann
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