Weniger Tote
Im Vorjahr sind in Deutschland weniger Menschen an Aids gestorben als 2006. Dies meldet das Statistische Bundesamt Deutschland unter dem Titel “Zahl der AIDS-Toten in Deutschland tendenziell rückläufig”. Die Zahl ging um 8.5 Prozent zurück.
29.11.2008 | Gesundheit | Druckversion | Kommentar (1)
Pommes wieder geniessen?
Natürlich sind wir nicht in der Lage, Forschungsergebnisse an dieser Stelle zu kommentieren oder gar zu bewerten. Das kann nicht Sache eines solchen Weblogs sein. Aber die folgende Meldung zeigt immerhin die Relativität medialer Kampagnen, die sich gerne auf “Forschung” beziehen. Dabei besteht das Problem darin, dass es nicht so einfach ist, einzelne Forschungsergebnisse in einen Erkenntniszusammenhang einzuordnen. Diese Kampagnen beginnen mit der Generalisierung des Risikos und enden mit der Generalisierung der Angst.
Noch vor kurzem wurde der Genuss von Pommes wieder einmal poblematisiert, und zwar im Hinblick auf den krebserregenden Stoff Glycidamid. Nun gibt es eine entwarnende Meldung aus München, wie die Ruhr Nachrichten gestern berichteten. Es handle sich um derart geringe Mengen Glycidamid, dass eine Gefährdung höchst relativ zu sehen sei. Das ist das Fazit des Lebensmittelchemikers Michael Granvogl aufgrund einer aktuellen Studie der TU München. Granvogl hat bereits früher zum Thema geforscht. Wenn Pommes ungesund sein sollten, dann aus anderen Gründen, so das Fazit.
21.08.2008 | Gesundheit | Druckversion | Kommentieren
Verbesserte Versorgung mit Medikamenten
Die 17. Internationale Aids-Konferenz hat am vergangenen Freitag in Mexiko-Stadt die Tore geschlossen. Es gab viel zu hören über den Stand der Aids-Ausbreitung und der Aids-Bekämpfung.
Aids ist nach wie vor eine grosse Bedrohung, was die Ausbreitung betrifft, vor allem in afrikanischen Ländern. Eine positive Meldung aus Mexiko-Stadt sollte jedoch nicht überhört oder überlesen werden. Die Versorgung mit zum Teil lebensrettenden Medikamenten gegen Aids hat sich in Afrika insgesamt verbessert und dies dank Hilfsgeldern, die zur Verfügung stehen. Gemäss der renommierten Fachzeitschrift Science kam Ende 2007 die Summe von zehn Milliarden Dollar zusammen, welche in diesem Sinne eingesetzt werden konnte. Die Stiftung von Bill Gates übrigens hat sich mit 2 Milliarden daran beteiligt.
10.08.2008 | Gesundheit | Druckversion | Kommentieren
Methadon auch gegen Krebs
Der bekannte Heroin-Ersatzstoff könnte auch in der Bekämpfung von Leukämie eingesetzt werden und neue Chancen bieten. Dies ist einem Beitrag im Scienexx-Wissenschaftsmagazin zu entnehmen. Scienexx beruft sich auf Cancer Research. Zum Artikel…
05.08.2008 | Gesundheit | Druckversion | Kommentieren
Bildgebende Verfahren per Handy
Wie kommen teure medizinisch-diagnostische Verfahren in die abgelegenen, verarmten Gegenden der Welt? Die Forscher zweiter Universitäten, Berkeley und Jerusalem, entwickeln ein Verfahren, wie Handys genutzt werden können, um diagnostisch zu arbeiten. Die Erfolgsaussichten sind offenbar gut, das Projekt sei weit gediehen. Diese Entwicklung verdeutlicht den enormen Fortschritt in diesem Forschungsbereich. (Universität in Berkeley: Website…)
05.05.2008 | Gesundheit | Druckversion | Kommentieren
Verbesserung für Hepatitis-Patienten
In Mailand fand in dieser Woche der Virologen-Kongress EASL statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden verschiedene Forschungsergebnisse vorgestellt. Ermutigendes gibt es für Patienten zu berichten, die mit Hepatitis B oder C infisziert sind. Der Schweizer Chemie Firma Roche soll es gelungen sein, mit Wirkstoffkombinationen den Verlauf chronifizierter Hepatitis günstig zu beeinflussen. Es seien eindeutige Fortschritte zu verzeichnen, meldete die Firma. Auch die Börse nahm die Kongressmeldung positiv auf.
29.04.2008 | Gesundheit | Druckversion | Kommentieren
Erfolg im Kampf gegen Aids
Der medizinische Kampf gegen Aids geht weiter, und es scheinen sich Erfolge abzuzeichnen. Nun soll es einem Forscher-Team aus Hamburg und Dresden gemäss eigenen Angaben gelungen sein, erstmals einen HI-Virus im menschlichen Körper unschädlich zu machen. Ein hoffnungsvoller Ansatz zur Therapie könnte damit nutzbar gemacht werden. Die Fachleute rechnen grob mit einer weiteren Entwicklungszeit von zehn Jahren. Die erfolgreichen Forscher gehören dem Max-Planck-Institut sowie dem Heinrich-Pette-Institut an.
29.06.2007 | Gesundheit | Druckversion | Kommentieren
Weniger HIV-Ansteckungen
Gemäss Bundesamt für Gesundheit wird es in diesem Jahr in der Schweiz weniger HIV-Ansteckungen geben als im Jahr 2006. Der Rückgang der Neuansteckungen betreffe alle Bevölkerungsgruppen. Das Amt rechnet mit rund 650 Neuansteckungen gegenüber 762 im Jahr 2006. Inwieweit bei dieser Entwicklung die Präventionskampagnen eine Rolle spielen, bleibe dahin gestellt. Meines Erachtens sind präzise Aussagen über die Gründe der Rückläufigkeit kaum zu wagen.
01.05.2007 | Gesundheit | Druckversion | Kommentar (1)
Positive Wirkung fettreicher Ernährung
Machen wir doch gleich weiter in der Serie “Positive Wirkung von…”. Fettreiche Produkte - wie Vollmilch oder Käse - haben offenbar eine positive Wirkung auf die Fruchtbarkeit von Frauen. Amerikanische Wissenschaftler haben den Zusammenhang zwischen Fruchtbarkeit und Ernährung an der Harvard-Universität in Boston erforscht und sind unter anderem zu diesem Ergebnis gelangt. Zu lesen ist die Studie in der aktuellen Ausgabe von Human Reproduction.
04.03.2007 | Gesundheit | Druckversion | Kommentieren
Positive Wirkung von Wein
Gute Nachricht für Weinliebhaber
Mässiger Weinkonsum schützt vor Kreislaufkrankheiten. Den Nachweis für diese Aussage erbrachten Wissenschaftler in Holland. In einer Langzeitstudie untersuchten sie 1400 Männer. Insgesamt konnte ein Zeitraum von 40 Jahren berücksichtigt werden. Ihr Fazit: Ein täglicher Weinkonsum von 1 bis 2 Gläser kann lebensverlängernd wirken. (Universität Wageningen)
03.03.2007 | Gesundheit | Druckversion | Kommentar (1)
Positive Wirkung der Siesta
Eine Siesta senkt das Risiko, an einer Herzkrankheit zu sterben, um einen Drittel. Bei Männern sinkt das Risiko, unter Einhaltung eines regelmässigen Mittagsschlafs, sogar um 60 Prozent. Das kleinen Nickerchen nach dem Essen wirkt sich damit nicht nur auf die Arbeitsleistung positiv aus, es verlängert gleichzeitig das Leben.
Quelle: Tagesanzeiger vom 23. Februar
23.02.2007 | Gesundheit | Druckversion | Kommentieren
HIV-Neuansteckungen: unterschiedliche Trends
2006 gabe es in der Schweiz leicht mehr HIV-Neuansteckungen als im Vorjahr. Deutliche Rückgänge gab es in den Gruppen “Heterosexuelle” (noch 338) und “Drogenkonsumierende” (noch 56). Aids-Erkrankungen gab es im letzten Jahr 165, im Jahr 2005 waren es noch 234. Ein Anstieg der Neuansteckungen ist hingegen bei homosexuellen Männern zu beklagen 288 (237), geografisch gibt es eine Konzentration auf Zürich.
15.02.2007 | Gesundheit | Druckversion | Kommentieren
Rauchverbot zeigt Erfolge
Keine Glücksmeldung für Italiens Raucher war die Verhängung des Rauchverbots in Restaurants und Bars. Aber eine Glücksmeldung lässt sich aus den Ergebnissen einer aktuellen Studie generieren, derzufolge aufgrund des strikten Rauchverbots die Zahl der Herzinfarkte in Italien gesunken sei. Durchgeführt wurde die Studie an der Universität Turin unter der Regie von Francesco Barone-Adesi. Im European Heart Journal lässt sich der Text nachlesen.
03.10.2006 | Gesundheit | Druckversion | Kommentare (7)
Hoffnung für MS-Patienten
Ein neues Medikament soll die Krankheitsschübe bei multipler Sklerose verringern. Dies berichtet die Neue Zürcher Zeitung am 20.9.2006 im Bund Forschung und Technik. Eine Studie der Neurologischen Universitätsklinik Basel soll die positive Wirkung bestätigt haben. Fingolimod heisst die neue Tablette.
24.09.2006 | Gesundheit | Druckversion | Kommentieren
Weniger IV-Neurenten
Die Zahl der IV-Neurenten (Invaliditätsrenten) ist im ersten Halbjahr 2006 leicht gesunken, berichtet das Bundesamt für Statistik. Der Vizedirektor des zuständigen Bundesamtes für Sozialversicherungen, Alard du Bois-Reymond, erläuterte gegenüber der Presse, die Instrumente der Invaliditätsabklärungen und die Möglichkeiten der Wiedereingliederung hätten sich verbessert. Auch die Sensibilisierung für steigende IV-Kosten habe in der Bevölkerung zugenommen.
15.09.2006 | Gesundheit | Druckversion | Kommentieren
Entlastung bei den Gesundheitskosten
Wir haben uns an die Schlagzeile aus dem Bundesamt für Statistik gewöhnt, die jeweils im Spätsommer unvermeidlich zu sein schien: “Erneuter Kostenanstieg im Gesundheitswesen”. Doch dieses Jahr kam es anders, und das ist wahrhaft erfreulich. In der Krankengrundversicherung sind die Kosten im ersten Semester 2006 nicht gestiegen, vermelden die Schweizer Zahlenhüter.
Zwei Gründe seien ausschlaggebend: Die Labortätigkeiten sind günstiger verrechnet worden - und der Selbstbehalt bei Originalpräparaten ist angestiegen. Die Skeptikerinnen und Skeptiker unter uns werden nun einwenden, gerade der zweite Grund zeige, dass es teilweise eine Kostenumlagerung und keine Kostenminderung sei. Eine Einschätzung, die nicht ganz falsch sein dürfte. Insgesamt aber bleibt das positive Signal.
11.09.2006 | Gesundheit | Druckversion | Kommentare (2)
Nun kommt der Qualitäts-Döner
Die Döner-Freunde (in Deutschland) können aufatmen: Der Verband türkischer Dönerhersteller gibt bekannt, man werde sich intensiver um die Qualität des Döners kümmern. Künftig sollen Qualitätswerte definiert und in Döner-Geschäften zugänglich sein. Damit will man gegen das Gammeldöner-Image ankämpfen.
09.09.2006 | Gesundheit | Druckversion | Kommentieren
Bei Mäusen funktionierts
Britischen Forschern soll es gelungen sein, Mäusen das Fell zu verdichten. Nun: Was bei Mäusen funktioniert, könnte auch… Jedenfalls vermelden die Wissenschaftler Grund zur Hoffnung. Originalton DER STANDARD: “Forscher der Universität von Manchester teilten am Mittwoch mit, sie hätten den Eiweiß-Code entdeckt, der Zellen den Befehl zum Haarwachstum gebe. So sei es ihnen bereits gelungen, Mäuse mit einem dichteren Fell zu züchten - was sich möglicherweise mit dem Haarwuchs bei Menschen mit vererbter Glatze wiederholen lasse.” Eine Glücksmeldung, mindestens für die einen, wenn auch das “möglicherweise” aus dem Munde von Wissenschaftlern die Freude zu trüben vermag.
02.09.2006 | Gesundheit | Druckversion | Kommentar (1)
Der Beobachter ist ... konstitutiv unsicher - oder es ist kein Beobachter. Niklas Luhmann
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