Zürich wurde während Jahren als “Drogenmetropole” behandelt. Als sich Zürich schliesslich zu einer liberalen Drogenpolitik durchrang, war für die Kritiker klar: Das Problem könne sich nur dramatisieren. Doch es kam anders, wie unter anderem dem Deutschen Ärzteblatt zu entnehmen ist:
“Stattdessen ist die Zahl der Neukonsumenten [in Zürich] drastisch gesunken, während in anderen Ländern mit restriktiveren Maßnahmen die Zahl der Konsumenten eher ansteigt, wie einer Studie im Lancet (2006; 367:1830-1834) zu entnehmen ist.”
Die Zahl der Neukonsumentinnen und -konsumenten beim Heroin ist in Zürich drastisch gesunken, und war um 82 Prozent.