Die 17. Internationale Aids-Konferenz hat am vergangenen Freitag in Mexiko-Stadt die Tore geschlossen. Es gab viel zu hören über den Stand der Aids-Ausbreitung und der Aids-Bekämpfung.
Aids ist nach wie vor eine grosse Bedrohung, was die Ausbreitung betrifft, vor allem in afrikanischen Ländern. Eine positive Meldung aus Mexiko-Stadt sollte jedoch nicht überhört oder überlesen werden. Die Versorgung mit zum Teil lebensrettenden Medikamenten gegen Aids hat sich in Afrika insgesamt verbessert und dies dank Hilfsgeldern, die zur Verfügung stehen. Gemäss der renommierten Fachzeitschrift Science kam Ende 2007 die Summe von zehn Milliarden Dollar zusammen, welche in diesem Sinne eingesetzt werden konnte. Die Stiftung von Bill Gates übrigens hat sich mit 2 Milliarden daran beteiligt.