Pommes wieder geniessen?

Natürlich sind wir nicht in der Lage, Forschungsergebnisse an dieser Stelle zu kommentieren oder gar zu bewerten. Das kann nicht Sache eines solchen Weblogs sein. Aber die folgende Meldung zeigt immerhin die Relativität medialer Kampagnen, die sich gerne auf “Forschung” beziehen. Dabei besteht das Problem darin, dass es nicht so einfach ist, einzelne Forschungsergebnisse in einen Erkenntniszusammenhang einzuordnen. Diese Kampagnen beginnen mit der Generalisierung des Risikos und enden mit der Generalisierung der Angst.

Noch vor kurzem wurde der Genuss von Pommes wieder einmal poblematisiert, und zwar im Hinblick auf den krebserregenden Stoff Glycidamid. Nun gibt es eine entwarnende Meldung aus München, wie die Ruhr Nachrichten gestern berichteten. Es handle sich um derart geringe Mengen Glycidamid, dass eine Gefährdung höchst relativ zu sehen sei. Das ist das Fazit des Lebensmittelchemikers Michael Granvogl aufgrund einer aktuellen Studie der TU München. Granvogl hat bereits früher zum Thema geforscht. Wenn Pommes ungesund sein sollten, dann aus anderen Gründen, so das Fazit.

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